Uhrenmarke

Deutsche Uhrenmarken

Deutsche Uhren haben eine lange Tradition. Neben den Standorten Schwarzwald und dem Pforzheimer Raum, legte vor allem Ferdinand Adolph Lange den Grundstein für die heutige Uhrmacherei in Deutschland, indem er 1845, mit einem Darlehen der königlich-sächsischen Regierung, die Ausbildung der ersten Uhrmacher in Glashütte finanzierte. Dies verhalf dem Standort zu einem erneuten wirtschaftlichen Aufschwung, der jedoch nicht ewig währen sollte. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschwand ein Großteil der Glashütter Uhrenmarken – teils durch die zerbombten Fabriken, teils durch die Enteignung der Manufakturen durch die Besatzungsmächte – in der Bedeutungslosigkeit. Die Überschwemmung des Marktes mit günstigen Uhren aus Fernost trug ihr übriges zum zwischenzeitlichen Untergang der deutschen Uhrenindustrie bei.

In den 90er Jahren kam es jedoch zur Wiederauferstehung der prestigeträchtigen Uhrenmarken. Heute ist Glashütte, mit Unternehmen wie A. Lange & Söhne, Glashütte Original, Nomos, Mühle und Union Glashütte, der bedeutendste deutsche Standort für die Uhrmacherei. Vor allem A. Lange & Söhne gehört mittlerweile zu den angesehensten Manufakturen weltweit. Weitere bekannte Uhrenmarken aus Deutschland sind Chronoswiss, Junghans, Sinn, Steinhart und Stowa.

Liste der Uhrenmarken aus Deutschland